1–3: Handy, Tempo, Sicherheit
1. Sieht die Seite auf dem Handy gut aus?
Die meisten Besucher kommen heute über das Smartphone. Öffnen Sie Ihre Seite auf dem Handy: Ist alles ohne Zoomen lesbar? Lassen sich Knöpfe mit dem Daumen treffen? Muss man nicht seitlich wischen?
2. Lädt die Seite schnell?
Wenn eine Seite nach ein paar Sekunden noch nicht steht, sind viele Besucher schon wieder weg. Testen Sie Ihre Adresse kostenlos mit PageSpeed Insights von Google. Werte im grünen Bereich sind gut, im roten Bereich verschenken Sie Besucher.
3. Ist die Verbindung verschlüsselt?
Neben der Adresse sollte ein Schloss erscheinen, und die Adresse sollte mit https beginnen. Fehlt das, zeigen Browser eine Warnung – und kaum jemand schickt dann noch eine Anfrage ab.
4–7: Inhalt und Kontakt
4. Versteht man in fünf Sekunden, was Sie machen – und wo?
Bitten Sie jemanden, der Ihren Betrieb nicht kennt, kurz auf die Startseite zu schauen. Kann er sofort sagen, was Sie anbieten und in welcher Region? Wenn nicht, braucht die Startseite eine klarere Überschrift.
5. Findet man den Kontakt mit einem Klick?
Telefonnummer, E-Mail oder Anfrageformular sollten von jeder Seite aus sofort erreichbar sein. Auf dem Handy sollte ein Tipp auf die Nummer direkt den Anruf starten.
6. Sind alle Angaben aktuell?
Öffnungszeiten, Preise, Team, Fotos, Jahreszahl im unteren Bereich: Veraltete Angaben wirken, als gäbe es den Betrieb nicht mehr. Das kostet Vertrauen.
7. Gibt es echte Fotos und einen klaren nächsten Schritt?
Echte Bilder von Ihrem Team, Ihren Räumen und Ihrer Arbeit schaffen mehr Vertrauen als jedes Stockfoto. Und jede Seite sollte sagen, was der Besucher als Nächstes tun soll: anrufen, Termin buchen, Anfrage senden.
8–10: Google und Eigentum
8. Findet Google Ihre Seite überhaupt?
Geben Sie bei Google site:ihre-adresse.de ein (mit Ihrer echten Adresse). Erscheinen keine oder nur wenige Ergebnisse, kennt Google Ihre Seite kaum. Suchen Sie außerdem nach Ihrer Leistung und Ihrem Ort, etwa „Tischlerei Musterstadt“: Tauchen Sie auf der ersten Seite auf?
9. Ist Ihr Google-Unternehmensprofil vollständig und verlinkt?
Suchen Sie nach Ihrem Betriebsnamen. Rechts oder oben sollte Ihr Profil mit Öffnungszeiten, Fotos, Bewertungen und einem Link zur Website erscheinen. Für die Suche „in der Nähe“ ist das Profil oft wichtiger als die Website selbst.
10. Gehören Ihnen Internetadresse und Website?
Fragen Sie nach, auf wessen Namen Ihre Internetadresse (Domain) und Ihr Speicherplatz (Hosting) laufen. Laufen sie auf eine Agentur oder einen früheren Dienstleister, kann ein Wechsel schwierig werden. Das sollte auf Ihren Namen laufen.
Dazu gehört auch: Impressum und Datenschutzerklärung müssen von jeder Seite aus erreichbar und aktuell sein. Was genau hinein muss, steht im Ratgeber Impressum & Datenschutz.
Auswertung
| Erfüllte Punkte | Einschätzung |
|---|---|
| 9–10 | Sehr gut. Kleine Verbesserungen reichen, etwa neue Fotos oder mehr Bewertungen. |
| 6–8 | Solide Basis, aber Sie verschenken Anfragen. Die fehlenden Punkte lohnen sich. |
| 0–5 | Die Website kostet Sie wahrscheinlich Kunden. Eine Überarbeitung oder ein Neuaufbau ist sinnvoll. |
Fazit
Viele Punkte lassen sich schnell beheben, andere – Tempo, Handy-Ansicht, Google – hängen an der Technik dahinter. Wenn Sie sehen möchten, wie Ihre Website besser aussehen könnte, schicken Sie mir Ihre Adresse: Sie bekommen eine kostenlose, unverbindliche Vorschau. Was eine neue Website kostet, steht offen auf der Preisseite.