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Baukasten oder Webdesigner?

Baukästen versprechen eine Website in einer Stunde für ein paar Euro im Monat. Webdesigner kosten einmalig mehr. Was sich für einen kleinen Betrieb wirklich lohnt, hängt von drei Dingen ab: Ihrer Zeit, Ihrem Anspruch und den Kosten über mehrere Jahre.

Die kurze Antwort

Ein Baukasten passt, wenn Sie wenig Budget, aber Zeit und Freude am Gestalten haben – und Ihnen eine solide Standard-Seite genügt. Ein Webdesigner lohnt sich, sobald die Website Kunden gewinnen soll: individuelles Design, saubere Technik für Google und kein eigener Zeitaufwand. Über drei Jahre gerechnet liegen beide Wege beim Preis oft näher beieinander, als man denkt.

Der Vergleich auf einen Blick

PunktBaukastenWebdesigner
Kosten am Anfanggeringeinmaliger Festpreis
Laufende KostenMonatsgebühr, solange die Seite online istmeist nur Internetadresse, optional Pflege
Ihr Zeitaufwandhoch – Sie bauen, schreiben und pflegen selbstgering – Inhalte liefern, Entwurf prüfen
DesignVorlage, die viele andere auch nutzenindividuell für Ihren Betrieb
GoogleGrundfunktionen vorhanden, Feinschliff liegt bei Ihnenvon Anfang an sauber eingerichtet
Umzug zu einem anderen Anbietermeist nur mit Neuaufbauje nach Technik problemlos möglich

Kosten über drei Jahre

Ein Baukasten mit eigener Internetadresse und ohne Werbung kostet je nach Anbieter und Tarif grob 15 bis 40 € im Monat. Über drei Jahre sind das etwa 540 bis 1.440 € – und die Gebühr läuft weiter, solange die Seite online ist.

Eine individuell gebaute Website kostet einmalig mehr; bei kleinen Anbietern sind für eine professionelle Seite etwa 800 bis 3.000 € üblich. Moderne, schlanke Websites brauchen danach oft nur noch die Internetadresse für 1–2 € im Monat. Nach drei Jahren ist der Unterschied deshalb häufig kleiner als gedacht – und die gebaute Seite gehört Ihnen.

Rechenbeispiel: Baukasten für 25 € im Monat = 900 € in drei Jahren. Eine Website für 990 € plus Internetadresse für 1,50 € im Monat = rund 1.044 € in drei Jahren – mit eigenem Design und ohne Ihren Zeitaufwand.

Der unterschätzte Faktor: Zeit

Der größte Kostenpunkt beim Baukasten steht auf keiner Rechnung: Ihre Arbeitszeit. Vorlage wählen, Texte schreiben, Fotos zuschneiden, alles für das Handy prüfen, Impressum und Datenschutz einbinden, bei Google anmelden – wer das zum ersten Mal macht, braucht schnell 20 bis 40 Stunden. Für einen Handwerksmeister oder eine Praxisinhaberin ist das Zeit, die im Betrieb fehlt.

Dazu kommt: Eine selbst gebaute Seite wird oft nie ganz fertig. Halbe Texte, Platzhalter-Fotos und veraltete Öffnungszeiten wirken auf Kunden schnell unprofessionell.

Google, Tempo und Datenschutz

Bei Google gefunden werden

Baukästen bieten heute ordentliche Grundfunktionen. Ob die Seite aber wirklich gefunden wird, entscheiden Details: klare Überschriften, gute Beschreibungen, unsichtbare Zusatzinfos für Google und ein verknüpftes Google-Unternehmensprofil. Beim Baukasten ist das Ihre Aufgabe – ein Webdesigner richtet es von Anfang an ein.

Ladezeit

Baukasten-Seiten laden viele Funktionen mit, die Sie gar nicht nutzen. Das macht sie auf dem Handy oft spürbar langsamer. Eine schlanke, individuell gebaute Seite lädt deutlich schneller – und Google bevorzugt schnelle Seiten.

Datenschutz

Viele Baukästen binden Dienste von Drittanbietern ein, etwa Statistik-Werkzeuge oder Schriften von fremden Servern. Das kann einen Cookie-Hinweis nötig machen und muss in der Datenschutzerklärung stehen. Prüfen Sie vorher, wo der Anbieter Ihre Daten speichert und ob es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gibt.

Wem gehört die Website?

Ein oft übersehener Punkt: Beim Baukasten mieten Sie Ihre Website. Kündigen Sie, ist sie weg – mitnehmen lässt sie sich meist nicht. Bei einem Webdesigner sollten Sie darauf achten, dass Internetadresse, Speicherplatz und alle Dateien auf Ihren Namen laufen. Dann können Sie jederzeit wechseln, ohne von vorn zu beginnen.

Wann ein Baukasten reicht

  • Sie starten gerade und haben noch kaum Budget.
  • Sie gestalten gern selbst und haben die Zeit dafür.
  • Die Website ist nur eine digitale Visitenkarte und muss keine Kunden gewinnen.

Sobald die Website aber Anfragen bringen, bei Google gefunden werden und neben Mitbewerbern bestehen soll, ist ein Profi meist die bessere Investition.

Fazit

Ein Baukasten ist kein Fehler – aber selten so günstig, wie er aussieht. Rechnen Sie die Monatsgebühr über mehrere Jahre hoch und zählen Sie Ihre eigene Zeit mit. Bei Gilution bekommen Sie eine individuell gestaltete Website zum Festpreis ab 990 € ab 2027: 1.490 €, Internetadresse und Dateien laufen auf Ihren Namen. Wie das für Ihren Betrieb aussehen könnte, zeigt Ihnen eine kostenlose Vorschau – bevor Sie irgendetwas bezahlen.

FAQ

Kurz beantwortet.

Ist ein Website-Baukasten günstiger als ein Webdesigner?

Am Anfang ja. Über mehrere Jahre summieren sich die Monatsgebühren aber, dazu kommt viel eigene Arbeitszeit. Nach etwa drei Jahren ist eine individuell gebaute Website oft nicht teurer.

Kann ich meine Baukasten-Website später mitnehmen?

Meist nicht. Baukasten-Websites sind an den Anbieter gebunden; bei einem Wechsel muss die Seite in der Regel neu gebaut werden.

Wird eine Baukasten-Website bei Google gefunden?

Grundsätzlich ja. Wie gut, hängt von Texten, Überschriften, Ladezeit und einem verknüpften Google-Unternehmensprofil ab – diese Feinarbeit liegt beim Baukasten bei Ihnen.

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